Ein bisschen über mich: Interview

Doro Kaiser

Ich blogge schon seit 8 Jahren und einige von euch haben zur gleichen Zeit damit begonnen. Viele Leser kenne ich daher schon ganz schön lang. Ich habe euer (Blogger)Leben verfolgt und ihr meins, ein bisschen wissen wir also voneinander. Für alle, die noch etwas mehr über mich erfahren wollen und natürlich für alle neuen Leser, teile ich ein Interview, welches ich Johanna Fritz – einer leidenschaftliche und großartige Illustratorin  – gegeben habe. Schaut unbedingt mal in ihren Blog. Und falls ihr interessiert am illustrieren seid (egal, ob Hobbykritzler oder Profi),  dann werdet Teil ihrer facebook-Gruppe Erfolgreich. Illustrator!

Los geht es mit den Antworten auf Johannas Fragen:

1. Wann war dir klar: „Ich muss IllustratorIN werden?”
Dass ich nichts anderes als Malen will, stand schon immer fest! Bilder als Ergänzung zu Texten, habe ich aber eher unbewusst gemacht. Wenn ich mich zu erinnern versuche, wann meine ersten Illustrationen entstanden sind, dann war es wohl damals für die Schülerzeitung. Was ich am Illustrieren mag ist, dass die Bilder nicht nur Teil einer Geschichte sein müssen, sondern selbst welche erzählen können.

2. An welchem Punkt des Beruf Illustrators stehst du jetzt gerade?
Auf die Frage weiß ich momentan keine Antwort. Vielleicht kann ich die in einem Jahr rückblickend beantworten…
Ich bin jetzt 37 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und Kindern zwei (manchmal auch 4 – Patchworkfamily) in Nürnberg. Langweilig wird mir also nie! Mein großer Sohn hat jetzt sein Abi in der Tasche und wird wohl im Herbst ausziehen. So bekomme ich Stück für Stück ein bisschen mehr Zeit für mich zurück. Deshalb ist für mich nicht absehbar, was in einem Jahr sein wird. Aber ich denke, solange ich mit Freude, Herz und Seele weitermale, wird mich mein Weg als Illustratorin immer weiter voran führen.

Arbeitsplatz Doro K.

Mein „digitaler“ Arbeitsplatz

3. Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Mein Stil ist eher vielseitig. Manchmal realistisch, aber manchmal auch stilisiert oder verspielt, mal für Erwachsene, mal für Kinder. Ich möchte mich dabei auch gar nicht auf eine Richtung oder Zielgruppe festlegen müssen. Es hängt sowohl von der Laune als auch vom Auftrag selbst ab.

4. Was ist dein Traum-Illustration-Projekt?
Ich wünsche mir Projekte, bei denen meine Bilder in den Händen ganz vieler Menschen landen und darin ganz viel Freude verbreiten, die Menschen fröhlich stimmen oder andere positive Emotionen auslösen.

5. Dein bisher spannendster Moment als IllustratorIN.

Der spannendste Moment war wohl der Besuch auf der Buchmesse in Frankfurt. Dort habe ich meinen Verleger an seinem Stand unterstützt und konnte somit direkt sehen und spüren, wie die Besucher auf meine Illustrationen reagiert haben. Die direkte Kommunikation mit den Betrachtern und deren Feedback ist etwas, wofür ich sehr dankbar bin.

Schreibtisch Doro K.

Mein Maltisch: bewusst ohne PC, dafür mit Blick aus dem Fenster


6. Was würdest du rückblickend anders machen?

Ich glaube nichts. Jeder Schritt, den ich gegangen bin, hatte seine Berechtigung. Ich hätte keinen auslassen können, war er auch noch so stolpernd. Aber einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich dann doch an mich: mehr Klarheit und Zielstrebigkeit täten vielleicht manchmal gut.

7. Was möchtest du anderen (angehenden) Illustratoren mitgeben?
Hab Spaß, sei fleißig, probiere alles aus, lerne von anderen. Aber bleib deinem Stil treu. Bleib du selbst, auch wenn du siehst, dass andere mit ihrer Art erfolgreich sind. Authentizität ist wichtiger als schneller Erfolg.

Habt Ihr noch eine Frage an mich? Nur zu – her damit!
Und wenn ihr Lust habt, dann zeigt doch mal in eurem Blogs eure Arbeitsplätze. Die würde ich nämlich auch gerne sehen!

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